11-fach-Filter inkl . Umkehrosmosetechnologie für höchste Wasserqualität

OUR CONTACTS


Brunnenstr. 147 10115 Berlin

+49 30 742 6666

Aquaristik

Süßwasser | Salzwasser - Aquaristik

  • rp_style1_img

Aquaristik

Ein Umkehrosmose (RO)-Wasserfilter ist in der Aquaristik ideal, weil er ein nahezu „leeres“ und reines Ausgangswasser schafft, das der Aquarianer dann gezielt auf die Bedürfnisse seiner Tiere und Pflanzen „aufhärten“ und konditionieren kann.

Hier sind die Hauptgründe, warum RO-Wasser in der Aquaristik so wichtig ist:

1. 🎯 Herstellung von „Nullwasser“ (Permeat)

Die Umkehrosmose-Anlage filtert bis zu 99% aller gelösten Stoffe aus dem Leitungswasser. Das Endprodukt (Permeat) ist nahezu frei von:

  • Härtebildnern: Calcium- und Magnesium-Ionen, die für die Karbonathärte (KH) und Gesamthärte (GH) verantwortlich sind. Viele Zierfische, besonders Weichwasserfische wie Diskus oder bestimmte Garnelenarten, benötigen extrem weiches Wasser.

  • Schadstoffen: Chlor, Schwermetalle (Blei, Kupfer), Pestizide und Medikamentenrückstände, die für empfindliche Wasserbewohner toxisch sein können.

  • Nährstoffen: Nitrate und Phosphate, die in vielen Regionen im Leitungswasser enthalten sind und im Aquarium unerwünschtes Algenwachstum stark fördern.

2. 🐠 Gezielte Einstellung der Wasserwerte

Da das RO-Wasser so rein ist, kann der Aquarianer die Wasserwerte präzise und kontrolliert einstellen:

  • Weichwasser-Arten: Für Zierfische aus weichem, saurem Schwarzwasser (z. B. Diskus, Neonsalmler, bestimmte Welse) kann das RO-Wasser mit speziellen Salzen oder Mineralien exakt auf die gewünschten, niedrigen GH- und KH-Werte gebracht werden.

  • Meerwasseraquaristik: Hier ist RO-Wasser unerlässlich. Es wird benötigt, um das Meerwasser-Salz (Meersalz-Gemisch) anzumischen. Nur RO-Wasser garantiert, dass das fertige Salzwasser die korrekten und stabilen Parameter besitzt, die Korallen und Wirbellose benötigen, ohne durch Leitungswasser-Schadstoffe verunreinigt zu werden.

3. ⚖️ Stabilisierung des pH-Wertes

Ein niedriger KH-Wert (Karbonathärte) im Aquarium bedeutet oft, dass der pH-Wert instabil ist. Ein zu hoher KH-Wert aus dem Leitungswasser kann aber auch die gewünschte Absenkung des pH-Werts (z. B. durch CO₂-Düngung) erschweren oder verhindern.

  • Durch die Verwendung von RO-Wasser kann man die KH gezielt niedrig halten, um einen stabilen, sauren oder neutralen pH-Wert zu ermöglichen, der für viele Fische (insbesondere zur Zucht) essenziell ist.

4. 🧽 Gegen Kalkränder und Ablagerungen

Da reines Osmosewasser so gut wie keine Mineralien enthält, beugt es der Bildung von unschönen Kalkrändern an den Aquarienscheiben und der Aquarientechnik (Heizer, Pumpen) vor.

Wichtig:

Osmosewasser darf in den allermeisten Fällen nicht pur im Aquarium verwendet werden, da es keine lebenswichtigen Mineralien enthält und Fische/Pflanzen unter dem fehlenden osmotischen Druck leiden würden. Es wird stets mit speziellen Aufhärtesalzen oder dem ursprünglichen Leitungswasser in einem bestimmten Verhältnis gemischt (Verschnitt), um die perfekten Zielwerte zu erreichen.